Definition

Hypervisor – Virtual Machine Monitor (VMM)

Mitarbeiter: Steve Furthmüller

Ein Hypervisor wird auch als Virtual Machine Monitor (VMM) bezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine Software, die eine Virtualisierungsschicht darstellt. Die Schicht ermöglicht virtuelle Maschinen (VM), auf denen unterschiedliche Betriebssysteme laufen sowie deren Steuerung. Die VMs teilen sich die Hardware-Ressourcen wie CPU, Speicher, Netzwerkkarten und Controller.

Es gibt zwei Arten von Hypervisoren, die sich nach der Art der Architektur unterscheiden. Beim Typ-1-Hypervisor (native Hypervisor) läuft der Virtual Machine Monitor direkt auf der Hardware. Daher benötigt der VMM selbst alle Treiber, dies führt dafür aber zu einem geringeren Ressourcen-Verbrauch. Dagegen verwendet ein Typ-2-Hypervisor (hosted Hypervisor) die Gerätetreiber des Betriebssystems vom Host.

Zu den nativen Hypervisoren gehören beispielsweise IBM z/VM, VMware ESX, und Xen. Microsoft Hyper-V und Parallels Desktop for Mac dagegen sind Beispiele für hosted Hypvervisoren.

Artikel wurde zuletzt im September 2013 aktualisiert

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