Definition

Hyper-Konvergenz (Hyper-Convergence)

Hyper-Konvergenz (Hyper-Convergence) bezeichnet eine Art von Infrastruktur-Systemen mit einer Architektur, bei der die Software im Mittelpunkt steht. Sie integriert Computing-, Storage-, Netzwerk- und Virtualisierungs-Ressourcen sowie andere Technologien sehr eng miteinander. Dabei kommt Standard-Hardware zum Einsatz und ein einzelner Anbieter bietet Support für das gesamte Produkt.

Bei einem hyper-konvergenten System können alle integrierten Technologien wie ein einziges System verwaltet werden. Dafür steht eine gemeinsame Schnittstelle zur Verfügung. Hyper-konvergente Systeme lassen sich durch zusätzliche Nodes erweitern. Häufig setzt man bei virtualisierten Workloads auf diese Methode.

Hyper-Konvergenz hat sich aus dem Konzept der konvergenten Infrastruktur gebildet. Beim Ansatz der konvergenten Infrastruktur stellt ein Anbieter ein vorkonfiguriertes Gerät, bestehend aus Hardware und Software, in einem Gehäuse zur Verfügung. Das Ziel ist es dabei, Kompatibilitäts-Probleme zu minimieren und das Management zu vereinfachen. 

Ein Hyper-konvergentes System unterscheidet sich von einem konvergenten durch die noch engere Integration der Software-Komponenten. Das geht über Computing, Storage, Netzwerk und Virtualisierung hinaus. Hyper-konvergente Systeme beinhalten oft auch Technologien wie WAN-Optimierung, Daten-Deduplizierung oder Kompression.

Diese Definition wurde zuletzt im Oktober 2014 aktualisiert

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