Definition

Dynamic Link Library (DLL)

Eine Dynamic Link Library (DLL) ist eine Sammlung mehrerer kleiner Programme, von denen jedes bei Bedarf von einem größeren Programm, das auf dem Computer ausgeführt wird, aufgerufen werden kann. Das kleine Programm, das es dem größeren ermöglicht, mit einem bestimmten Gerät – zum Beispiel einem Drucker oder Scanner – zu kommunizieren, wird oft als DLL-Programm (in der Regel als DLL-Datei bezeichnet) verpackt. DLL-Dateien, die spezifische Geräteoperationen unterstützen, nennt man Gerätetreiber.

Da DLL-Dateien nicht zusammen mit dem Hauptprogramm in den Arbeitsspeicher (RAM) geladen werden, bieten sie den Vorteil, den im RAM benötigen Platz zu reduzieren. Nur dann, wenn eine DLL-Datei erforderlich ist, wird sie geladen und ausgeführt. 

Solange beispielsweise ein Nutzer von Microsoft Word ein Dokument bearbeitet, muss die Drucker-DLL-Datei nicht ins RAM geladen werden. Wenn der Anwender das Dokument drucken will, sorgt Word dafür, dass die Drucker-DLL-Datei geladen und ausgeführt wird.

Eine DLL-Datei trägt im Allgemeinen die Namensendung .dll. DLL-Dateien werden nicht mit dem Hauptprogramm zusammen kompiliert, sondern mit dem Programm, das sie während der Programmausführung nutzt, dynamisch gelinkt. Diese Dateien (oder die DLL) lassen sich in etwa mit den Bibliotheksroutinen vergleichen, die in Programmiersprachen wie C und C++ enthalten sind.

Diese Definition wurde zuletzt im November 2014 aktualisiert

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