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Workloads zwischen Google Compute Engine Instanzen migrieren

Zur Migration von Workloads innerhalb der Google Compute Engine gibt es viele Möglichkeiten. Aber welche ist die einfachste und sicherste?

Wie migriert man Workloads am einfachsten und sichersten zwischen verschiedenen Instanzen der Google Compute E...

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Unabhängig vom Cloudanbieter kommt es recht häufig vor, Workloads zwischen verschiedenen Instanzen zu verschieben. So gibt es auch auf Googles Compute Engine oft Fälle, in denen Workloads von einer VM-Instanz auf eine andere migriert werden sollen. Beispielsweise könnte man zu einer größeren Instanz oder in eine andere Region wechseln wollen. Die Migration von Workloads zwischen verschiedenen Instanzen der Google Compute Engine kann durchaus etwas mühsam sein, mit dem richtigen Vorgehen erleichtert man sich die Sache aber gewaltig.

Wenn eine Instanz auf einen anderen VM-Typ verschoben werden soll, sollte diese Instanz natürlich zuerst heruntergefahren werden. Falls persistente Festplatten mit der ursprünglichen Instanz verwendet wurden, müssen diese auf der neuen Instanz hinzugefügt werden. Um die neue Instanz zu erstellen, kann der Befehl gcloud compute instances create verwendet werden. Der konkrete VM-Typ muss über einen zusätzlichen Parameter angegeben werden.

Um eine Instanz in eine andere Region oder an einen speziellen Ort in einer von Googles Hosting-Regionen zu verschieben, gibt es mehrere Möglichkeiten. Google bietet hierzu zum Beispiel einen Kommandozeilenbefehl, gcloud compute instances move, um Instanzen zwischen verschiedenen Regionen zu migrieren. Zusätzlich können Unternehmen aber auch auf eine API-Methode, MoveInstance, zurückgreifen, die Zielinstanz und Zielregion als Parameter verwendet.

Um die Festplattendateien zu migrieren, werden Disk-Snapshots verwendet, die den aktuellen Zustand der Festplatte speichern, die der jeweiligen Instanz zugeordnet ist. Sobald der Snapshot angefertigt ist, kann er in eine andere Region verschoben oder einer anderen Instanz zugeordnet werden.

Googles Compute Engine bietet drei unterschiedliche Disk-Typen: Standard Persistent Disks, Solid-State Persistent Disks und Local Solid-State Drives. Allerdings unterstützen lediglich Standard Persistent Disks und Solid-State Persistent Disks Snapshots für die Migration der Festplattendateien. Erstere funktionieren vor allem für sequenzielle Lese- und Schreiboperationen ganz gut, während sich letztere vor allem für zufällige I/O-Muster eignen. Local Solid-State Drives sind für geringe Latenz und hohen Datendurchsatz optimiert, bieten aber eben keine Unterstützung für Snapshots.

Nachdem der Snapshot erstellt wurde, muss er der neuen Instanz hinzugefügt werden. Falls die neue Instanz die gleiche externe IP-Adresse benötigt wie die alte, dann muss diese ebenfalls hinzugefügt werden.

Während der Migration, so die offizielle Google-Dokumentation, sollten keine weiteren Änderungen vorgenommen werden, da sonst Fehler auftreten oder die Migration fehlschlagen kann. Allerdings liegt der Zustand der Festplatten ja im Snapshot auf persistentem Storage vor, im Fall der Fälle ist damit wenigstens ein Recovery der Dateien möglich.

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Artikel wurde zuletzt im Juli 2015 aktualisiert

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