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Welche Optionen gibt es bei der Migration virtueller Maschinen zu VMware vDS?

Die Migration virtueller Maschinen von herkömmlichen Switches zu VMware vDS kann schwierig werden. Vor allem, wenn keine Downtime möglich ist.

Wie geht man bei der Migration eines herkömmlichen Switches zu VMware vDS mit dem Link Aggregation Control Protocol...

(LACP) um, wenn für die Verbindung zu physischen Switches Virtual Switching System (VSS) genutzt wird?

Wenn Sie eine Live-Migration virtueller Maschinen (VM) von einem Standard-Switch zu einem VMware vDS ohne Downtime oder Ausfallzeit durchführen wollen, müssen Sie einige Extra-Schritte einplanen.

Können Sie sich jedoch eine Unterbrechung der virtuellen Maschinen leisten, vereinfacht das den Prozess deutlich. Die virtuellen Maschinen auf einen anderen Host umzuziehen hilft dabei wenig. Der Grund liegt ganz einfach darin, dass die Port-Gruppe nicht existiert, wenn Sie die virtuellen Maschinen mit vMotion zurückbringen wollen.

Lassen Sie uns zunächst klarstellen, dass der in diesem Fall verwendete Algorithmus für das Load-BalancingRoute based on IP Hash“ ist. Das nachfolgende Bild zeigt, wie das bei einem herkömmlichen virtuellen Switch konfiguriert ist.

Hier konfigurieren Sie das Load-Balancing bei einem standardmäßigen virtuellen Switch.

Der Idealfall: Die virtuellen Maschinen können zur Migration abgeschaltet werden

Sollte Downtime eine Option sein, müssen Sie die Link Aggregation Groups (LAG) auf ihrem physischen Switch nicht ändern. Nehmen wir an, dass vmnic0, vmnic1 und vmnic2 aktive Adapter sind, die Sie in Ihrem Standard-Switch nutzen und in den LAG vorhanden sind. Entfernen Sie diese aus dem Standard-Switch und fügen Sie sie dem verteilten Switch hinzu. Sobald die drei physischen Netzwerkkarten mit dem verteilten Switch verbunden sind, lassen sich die virtuellen Maschinen mit der Port-Gruppe auf dem verteilten Switch verbinden und sie sind im Netzwerk.

Wenn die virtuellen Maschinen aktiv bleiben müssen

Wenn die virtuellen Maschinen nicht offline genommen werden können, würde ich mit der Deaktivierung des IP-Hash-Algorithmus am virtuellen Switch beginnen. Dafür müssen Sie den physischen Switch nicht ändern. Im Anschluss entfernen Sie die beiden Netzwerkkarten vom virtuellen Switch und lassen mindestens eine physische Netzwerkkarte mit dem Switch verbunden. Das beeinflusst natürlich die verfügbare Bandbreite, daher sollten Sie diese Prozedur außerhalb der Geschäftszeiten durchführen.

Fügen Sie die beiden Netzwerkkarten dem verteilten Switch hinzu, der ebenfalls im standardmäßigen Load-Balancing ist, und kümmern Sie sich zu diesem Zeitpunkt nicht um LACP. Verbinden Sie die virtuellen Maschinen von der alten Port-Gruppe mit der neuen. Sobald alle auf den verteilten Switch migriert sind, entfernen Sie die verbleibende Netzwerkkarte und fügen auch diese dem verteilten Switch hinzu. Danach konfigurieren Sie LACP und den IP-Hash-Algorithmus zum Load-Balancing auf dem verteilten Switch.

Artikel wurde zuletzt im Mai 2014 aktualisiert

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