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Vorteile und Einsatzmöglichkeiten von Azure VM-Skalierungsgruppen

Mit Azure VM-Skalierungsgruppen können verschiedene virtuelle Maschinen zu einer Gruppe zusammengefasst werden. Welche Vorteile ergeben sich daraus?

Microsoft Azure VM-Skalierungsgruppen sind Sammlungen virtueller Maschinen, die als einzelne Einheit verwaltet...

werden können. Sie sind vor allem für zustandslose Anwendungen mit wechselnden Workloads hilfreich, etwa für Web- und mobile Anwendungen für Endkunden oder auch für Anwendungen zur Big-Data-Analyse, die auf die verteilte Verarbeitung über mehrere virtuelle Maschinen hinweg angewiesen sind.

Alle virtuellen Maschinen in einer VM-Skalierungsgruppe sind vollkommen identisch konfiguriert. Cloud-Administratoren definieren die Konfiguration einer VM-Skalierungsgruppe mithilfe einer JSON-Konfigurationsdatei – dabei sind auch Vorlagen einsetzbar. Die Konfigurationsdatei spezifiziert Parameter wie etwa die Anzahl der Instanzen, die in der VM-Skalierungsgruppe verfügbar sein sollen, sowie Benutzername und Kennwort des Administrators und den Kontoname.

Neben den Konfigurationsdefinitionen der virtuellen Maschinen müssen sich Administratoren auch um die Spezifikation für die Netzwerkkonfiguration kümmern, beispielsweise um Subnetze und andere Komponenten wie Load Balancer und Storage. Auch öffentliche IP-Adressen können angegeben werden.

Wenngleich virtuelle Maschinen als Gruppe ausgerollt werden, können sich Administratoren aber auch weiterhin nach Bedarf mit jeder einzelnen virtuellen Maschine verbinden. Möglich macht dies die Spezifikation eines Port-Mappings in der Konfigurationsdatei.

Administratoren können Azure VM-Skalierungsgruppen in der Azure-Konsole oder mithilfe der Kommandozeilen-Schnittstelle und der PowerShell definieren. Skalierungsgruppen sind sowohl für Windows- als auch für Linux-Betriebssysteme verfügbar.

Werden Skalierungsgruppen mit Azure Insights Autoscale eingesetzt, so können die Ressourcen lastabhängig hoch- oder herunterskaliert werden.

Azure VM-Skalierungsgruppen sind vergleichbar mit dem Amazon-Service AWS Elastic Beanstalk, der das Deployment eines kompletten Ressourcen-Stacks als eine Einheit anbietet – etwa Webserver, NAT-Server (Network Address Translation) sowie Anwendungs- und Datenbankserver. Der Dienst Elastic Beanstalk verwaltet dabei auch den Provisionierungsprozess und überwacht die Funktionsfähigkeit der einzelnen Stack-Komponenten.

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Artikel wurde zuletzt im März 2016 aktualisiert

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