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Notfall-Management mit Business Continuity und Disaster Recovery

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USV oder Generator: Welcher Typ von Notstromversorgung ist der Richtige?

Unser Experte berät Sie, welche Notstromversorgung die Richtige im Falle eines Stromausfalls ist. Leistung und Zeit sind die relevanten Faktoren.

Was sollten Sie beachten, wenn Sie Optionen für Notstromversorgungen evaluieren? Welche Kriterien setzen Sie zum...

Beispiel an, um ein Dieselgenerator oder eine mit Akkus betriebene unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV) auszuwählen?

Bevor Sie sich für eine Notstromversorgung entscheiden, sollten Sie zunächst die im Falle eines Notfalls zu erfüllenden Strom-Anforderungen herausfinden. Gehen wir davon aus, dass die im Normalfall benötigte Leistung qualifiziert und quantifiziert ist. Nun gilt es zu bewerten, welche Energieleistung Sie bei einem Ernstfall benötigen.

Stellen Sie zunächst eine Liste mit der notwendigen Minimal-Konfiguration von Systemen und Büro-Ausrüstung in einem Notfall zusammen. Danach sollten Sie sich mit dem Gebäude-Management treffen. Erarbeiten Sie die benötigte Energieleistung für Heizung, Lüftung, Klimatisierung, Lichtquellen im Büro, Computer, Sicherheits-Systeme, Netzwerk-Komponenten und andere Büro-Geräte. Sobald diese Anforderungen quantifiziert sind, können Sie nach Optionen für Notstromversorgungen Ausschau halten. Die beiden primären Kriterien sind die notwendige Leistung und wie lange Sie den Notstrom brauchen.

Ein großer und alleinstehender Diesel-, Propan- oder Naturgas-Generator wird ausreichend Strom für eine ganze Weile liefern. Allerdings brauchen Sie hier eine externe Zulieferung der Ressourcen und Treibstoffe. Weiterhin müssen Sie die Geräte häufig testen und warten. Eine ordentliche Anbindung an die existierende Elektro-Infrastruktur ist ebenfalls unabdingbar.

Akkus und Motorgeneratoren liefern einen höheren Strom, sind aber zeitlich begrenzt. Günstigere USV-Lösunen beinhalten wieder aufladbare Akkus und liefern Strom für unterschiedliche Anforderungen. USV gibt es in verschiedenen Größen. Eine USV setzt man gerne bei Servern, Netzwerk-Komponenten und sogar Computern ein. Hierbei kommt es natürlich auf den Stromhunger der jeweiligen Geräte an. Die Verfügbarkeit des Notstroms durch eine USV ist in diesem Fall begrenzt, wenn man sie mit größeren Treibstoff-basierten Generatoren vergleicht. Allerdings reichen USV oftmals aus, um kritische Systeme zu schützen. In der Regel lassen sich damit wichtige Server und Systeme noch ordentlich herunterfahren.

Beim Kauf einer Notstromversorgung sollten Sie Kosten, Energie-Anforderungen und die benötigte Zeit in Betracht ziehen. Je mehr Strom sie für einen längeren Zeitraum brauchen, desto eher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein großer freistehender Generator die richtige Wahl ist.

Artikel wurde zuletzt im Juli 2013 aktualisiert

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