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So verbessern AppToggle, AppIsolation und AppCapture VMware App Volumes 3.0

AppToggle, AppIsolation und AppCapture: Mit App Volumes 3.0 versorgt VMware sein App-Layering-Tool mit wichtigen neuen Funktionen.

Mit der kürzlich vorgestellten Version 3 von App Volumes hat VMware Anfang Februar 2016 einige der größten Beschränkungen...

in seinem App-Layering-Tool aufgehoben. App Volumes wurde bereits im Oktober 2014 in VMwares VDI-Lösung (Virtual Desktop Infrastructure) Horizon 6 integriert.

App Volumes gruppiert Applikationen in VDI-Szenarien als VMDK-Dateien zu sogenannten AppStacks, die dann mit dem Betriebssystem einer laufenden virtuellen Maschine gemounted werden können. Da bestimmte Anwendungen von Administratoren gruppiert bereitgestellt werden müssen, beispielsweise Office-Produkte oder die Adobe Creative Suite, finden sich in vielen Unternehmen dann viele verschiedene AppStacks, die unterschiedliche Gruppen an Applikationen enthalten.

In früheren Versionen von App Volumes mussten Administratoren dabei oft eine schwierige Entscheidung treffen: Entweder sie lieferten AppStacks mit Applikationen aus, die manche Anwender gar nicht benötigten, oder aber sie erstellten viele verschiedene nutzer- oder gruppenspezifische AppStacks. Beide Optionen sind letztlich ziemlich ineffizient, weshalb VMware in App Volumes 3 eine Lösung für dieses Problem integriert hat.  

Neu in App Volumes 3.0: AppToggle, AppCapture und AppIsolation

App Volumes 3.0 ist der wohl wichtigste Versionssprung, seitdem VMware die Technologie rund um App Volumes aufgekauft hat, und hebt mit den neuen Funktionen AppToggle, AppCapture und AppIsolation die schwerwiegendsten Beschränkungen des VMware-Tools auf.

Mit AppToggle können Administratoren jetzt bestimmte Applikationen aus einem AppStack nach Belieben an- oder abschalten. Damit kann jetzt ein AppStack mit vielen verschiedenen Anwendungen bereitgestellt werden, während dann nur die Applikationen tatsächlich auch installiert werden, die ein Nutzer braucht. Bisher hätten hierzu mehrere AppStacks bereitgestellt werden müssen, was den Management-Aufwand deutlich erhöht.

Mit AppCapture lassen sich jetzt auch einzelne Anwendungen aus einem bestehenden AppStack herauslösen und in einen anderen AppStack mit unterschiedlichen Anwendungsgruppen integrieren. Über die AppToggle-Funktion können dann die Zugriffsrechte einzelner Nutzer auf die Anwendungen verwaltet werden. Der Hauptunterschied zwischen früheren Versionen von App Volumes und App Volumes 3.0 besteht in der Möglichkeit, einzelne Applikationen separat für die Bereitstellung vorzubereiten, und sie erst dann zu spezifischen Gruppen zusammenzufassen. Bisher musste man die Anwendungen direkt als AppStack-Gruppe bereitstellen.

Während des Zusammenfügens einzelner Applikationen zu einem AppStack analysiert App Volumes die spezifischen Anforderungen der Anwendungen. Im Fall eines Konflikts werden die einzelnen Komponenten durch AppIsolation getrennt, um das Funktionieren der Applikationen zu gewährleisten. Für die Isolierung problematischer Anwendungen kommt eine automatisierte Version von VMware ThinApp zum Einsatz, VMwares Tool zur Anwendungs-Virtualisierung.

Diese Neuerungen sind nicht zu unterschätzen, weil dadurch die Kluft zwischen VMware und Anbietern wie Citrix kleiner wird. Bei der App-Virtualisierung beziehungsweise beim App-Layering gibt es keinen eindeutigen Gewinner, aber ohne Neuerungen wie diese wäre App Volumes wohl noch weiter zurückgefallen.

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Artikel wurde zuletzt im März 2016 aktualisiert

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