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Macht moderne Data-Center-Organisation Systemadministratoren überflüssig?

Data Center lassen sich mit DCIM und Automatisierungs-Tools verwalten. Dadurch benötigen Sie weniger Systemadmins. Wird der Admin überflüssig?

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Vor dem Einzug von Automatisierungs-Tools sah ein konventionelles Mitarbeiter-Modell für ein Data Center so aus: Die IT-Abteilung stellte pro 20 Server einen Systemadministrator an. Gleichzeitig erstatteten nicht mehr als zwölf Personen einem IT-Mitarbeiter Bericht. Hatte die IT-Abteilung zum Beispiel 100 Server, benötigten Sie fünf Administratoren und einen IT-Manager. Für 1.000 Server beläuft sich die Rechnung auf 50 Admins, die an fünf Abteilungsleiter und einen Manager berichten. Das traf das auch auf Storage- und Netzwerk-Administratoren zu. Für die Test- und Entwicklungs-Umgebung war eine andere Gruppe von Mitarbeitern zuständig.

Somit wurde die Zahl der IT-Mitarbeiter schnell zu einer großen Kostenstelle für Unternehmen - zumindest in der Theorie. In Wirklichkeit wurde es nicht so praktiziert.

In heutigen Data Centern werden Mitarbeiter-Entscheidungen davon beeinflusst, wie gut die eingesetzten Tools sind. Gibt es ein vollständiges Data Center Infrastructure Management (DCIM) und entsprechendes Toolset für die Systemverwaltung, kann die IT-Abteilung Aufgaben auf den eingesetzten Plattformen automatisieren. So betreiben viele Service-Provider Ihr Data Center. Sehr wenige Systemadministratoren kümmern sich um Infrastruktur oder Plattformen.

Test- und Entwicklungs-Umgebungen (DevOps) sind gegen diese Änderungen ebenfalls nicht immun. Mit DevOps kann niemand mehr genau sagen, wo Entwicklung endet und der Betriebs des Data Centers beginnt.

In modernen Data Center sollte ein Admin bis zu 1.000 physikalische Server betreuen können. Seit 2009 betreuen zum Beispiel lediglich 30 Mitarbeiter das Data Center von Microsoft in Chicago - inklusive Wartungs- und Anlagenmitarbeiter. Gleichzeitig befinden sich dort 300.000 Server. Man erwartet, dass sich in Zukunft Data Center mit noch weniger Mitarbeitern betreiben lassen. Allerdings ist ein derartiges Niveau nur zu erreichen, wenn Sie komplett identisch konfigurierte Server einsetzen. Hätten Sie 2000 Server mit unterschiedlichen Konfigurationen, würde ein Administrator binnen zwei Tagen aufgeben.

Artikel wurde zuletzt im Januar 2014 aktualisiert

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