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Lassen sich mit Windows to Go auch Desktop-Apps bereitstellen?

Zusätzlich zum Windows-Image können mit Windows to Go auch weitere Desktop-Applikationen bereitgestellt werden. Eine Einschränkung gibt es aber.

Dieser Artikel behandelt

Desktop-Management

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Kann ich mit Windows to Go auch Desktop-Apps bereitstellen? Was gilt es hierbei zu beachten?

Man kann durchaus auch Desktop-Applikationen in Windows-to-Go-Images bereitstellen, dabei gibt es aber einen wichtigen Nachteil: Die Anwendung muss klein genug sein, um auf den begrenzten Speicherplatz des verwendeten Flash-Mediums zu passen.

Mit Windows to Go können voll funktionsfähige Windows-Bereitstellungen auf einem USB-Speichergerät erstellt werden. Dabei lassen sich mit Windows to Go auch alle Sachen machen, die man mit herkömmlichen Windows-Installationen durchführen kann, beispielsweise eben auch Anwendungen installieren. 

Die einzige wirkliche Beschränkung hierbei ist der Speicherplatz des USB-Mediums. Trotzdem dürfte es eine gute Idee sein, nur lokal ausführbare Applikationen zu installieren, da bei Windows-to-Go-Geräten die Netzwerkanbindung nicht immer garantiert ist.

Es kommt recht häufig vor, dass Windows-to-Go-Images Office-Applikationen, Webbrowser oder auch Remote-Desktop-Clients beinhalten. Solange man sich an die Beschränkung des Speicherplatzes hält, sollten hier auch keine Probleme zu erwarten sein.

Warum Windows to Go zur Anwendungsbereitstellung?

Warum würde man für die Bereitstellung von Desktop-Applikationen Windows to Go verwenden? Nun, ein großer Vorteil dieser Vorgehensweise ist die Mobilität. Heutzutage arbeiten viele Mitarbeiter mobil von zuhause oder von unterwegs aus und verbinden sich über VPN mit dem Unternehmensnetzwerk.

VPN-Verbindungen bergen aber durchaus Risiken. Private Computer entziehen sich typischerweise der Kontrolle durch die IT-Abteilung und nutzen daher oft alte Betriebssysteme oder sind von Malware befallen. Private PCs könnten aber auch ganz einfach die zur Arbeit benötigten Anwendungen nicht installiert haben.

Windows to Go löst all diese Probleme. Solange der private Computer zumindest minimale Hardware-Anforderungen erfüllt, lässt sich damit über ein USB-Speichergerät ein vollständig von der IT-Abteilung verwaltetes Betriebssystem starten, noch bevor der Zugang zum Unternehmensnetzwerk hergestellt wird.

Windows to Go nutzt die lokale Festplatte nicht, daher besteht auch keine Gefahr, eventuell vorhandene Malware im Firmennetzwerk weiter zu verbreiten oder das Windows-to-Go-Image zu kompromittieren. Zudem lassen sich eben auch in bestimmten Grenzen Applikationen mit auf das Windows-to-Go-Image packen, die auf dem privaten PC gegebenenfalls nicht vorhanden sind.

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Artikel wurde zuletzt im Mai 2015 aktualisiert

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