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Fünf Tipps für mehr Effizienz mit dem Azure Resource Manager

Der Azure Resource Manager wird über kurz oder lang den bisherigen Azure Service Manager ablösen. Diese Tipps sorgen für ein effizienteres Arbeiten.

Der Azure Resource Manager (ARM), ein Verwaltungswerkzeug für die Public Cloud Azure von Microsoft, ist ein vielschichtiges Tool mit Ausrichtung auf Entwickler, DevOps und Fachabteilungen für den laufenden IT-Betrieb. Er kann sehr hilfreich dabei sein, Ressourcen und Anwendungen in Azure zu verwalten, allerdings verliert man sich auch schnell in der Vielzahl der Möglichkeiten.

Die folgenden fünf Tipps können dabei helfen, eine höhere Effizienz im Umgang mit dem Azure Resource Manager zu erreichen.

  1. Verwenden Sie Vorlagen für Azure, um das Deployment von Anwendungen mit vielen Diensten und komplexen Topologien unter Azure zu automatisieren. Anwender können Vorlagen für Azure auf einfache Weise veränderten Bedingungen anpassen und solche Anpassungen auch auf alle Deployments anwenden, die diese Vorlage einsetzen.
  2. Wenngleich Vorlagen für Azure in jedem Text-Editor geschrieben werden können, sollten Sie auf jeden Fall einen Editor verwenden, der eine Syntaxunterstützung für JSON besitzt. Falls Ihr Unternehmen Visual Studio einsetzt, sollten Sie die damit verfügbaren und eingebauten Unterstützungsmöglichkeiten für Azure-Vorlagen nutzen. Hier sind zum Beispiel Formulare für gemeinsame Elemente wie etwa Variablen und Ressourcen sowie die Möglichkeit zur hierarchischen Anzeige der Vorlagenstruktur verfügbar.
  3. Nutzen Sie Azure Resource Groups, um alle Ressourcen einer bestimmten Anwendung zu segregieren. Da eine Ressource nur in einer einzigen Gruppe bestehen kann, machen diese es einfacher, verfügbare Kapazitäten von Azure zu ermitteln, Zugangsbeschränkungen durchzusetzen und die Nutzung einzelner Anwendungen nachzuverfolgen.
  4. Nutzen Sie Ressourcen-Tags, um Ressourcen zu kategorisieren und Eigenschaften zuzuweisen. Wenngleich Resource Groups die Nutzung nachverfolgen können, setzen Anwendungen durchaus auch mehrere Gruppen ein, etwa eine für die Produktivsysteme und eine weitere für die Test- und Entwicklungsumgebung. Tags ermöglichen es den Anwendern, diese einer gemeinsamen Kategorie zuzuweisen und vereinfachen somit das Nachverfolgen der Ressourcen, die Nutzung und die Abrechnung über den Azure Resource Manager. So könnten beispielsweise alle Dienste mit Tags versehen werden, die einer bestimmten Anwendung und Arbeitsgruppe zugewiesen sind. Auf diese Weise könnte sehr einfach ein Bericht erstellt werden, der alle Ressourcen mit diesem Tag und den Gesamtkosten des laufenden Monats aufführt.
  5. Verwenden Sie rollenbasierende Zugangskontrollen (Role Based Access Controls, RBAC), um Sicherheitsrichtlinien und Zugangskontrollen konsistent auf alle Benutzer, Gruppen und Dienste unter Azure anzuwenden. Azure RBAC funktioniert so ähnlich wie ein Active Directory, und Ressourcenrichtlinien arbeiten wie Default-Deny-Firewall-Regeln zur Überwachung der Handlungen, die einzelne Ressourcen vornehmen können.

Eine Richtlinie könnte beispielsweise die Orte eingrenzen, an denen eine bestimmte Ressource bereitgestellt werden kann, oder nur bestimmten Organisationen das Bereitstellen einer bestimmten Ressource ermöglichen, etwa einen HDInsight Hadoop Cluster.

Der Azure Resource Manager bietet eine große Bandbreite an Möglichkeiten, um Cloud-Administratoren das Bereitstellen und Verwalten von Cloud-basierten Anwendungen in Microsofts Azure-Cloud zu vereinfachen. Um aus diesem Angebot den bestmöglichen Nutzen ziehen zu können, sollten Sie sich mit den fünf oben genannten Tipps vertraut machen.

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Artikel wurde zuletzt im Juni 2016 aktualisiert

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