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Citrix HDX 3D Pro und die Unterstützung für GPU-Virtualisierung

HDX ist das Remote-Protokoll von Citrix für VDI-Szenarien. Aber was ist eigentlich HDX 3D Pro und wie unterstützt es die GPU-Virtualisierung?

Bei der Auslieferung grafikintensiver virtueller Anwendungen benötigen IT-Abteilungen spezielle Tools, und Citrix...

HDX 3D Pro liefert in dieser Situation eine Möglichkeit, wie sich die Nutzererfahrung auf PCs, Laptops oder mobilen Endgeräten verbessern lässt. HDX 3D Pro funktioniert unabhängig vom verwendeten Hypervisor und kann somit zum Beispiel auch mit VMware vSphere genutzt werden.

HDX bezeichnet eine Gruppe an Remote-Display-Technologien, mit denen sich hochauflösende virtuelle Desktops oder Applikationen bereitstellen lassen. HDX 3D Pro wiederum ist eine Untergruppe hiervon, genauer eine Technologie zur Grafikbeschleunigung zur Nutzung von 3D- oder anderen ressourcenintensiven Grafikinhalten für XenDesktop oder XenApp.

Der Unterschied zwischen HDX und HDX 3D Pro liegt in der dedizierten Unterstützung von GPUs durch HDX 3D Pro, wodurch sich das nötige Level an Hardwarebeschleunigung für 3D-Inhalte und andere grafikintensive Workloads ergibt.

Administratoren können dabei eine einzige GPU über bis zu 64 Nutzer pro virtuelle Maschine aufteilen. Dabei verhindert ein CPU-basierter Kompressions-Codec, dass grafikintensive Applikationen zu viel Bandbreite verbrauchen. Damit und durch weitere WAN-Optimierungen (Wide Area Network) in HDX 3D Pro können Anwendungen sogar in WANs mit lediglich 2MB Bandbreite ausgeführt werden.

HDX 3D Pro mit virtuellen GPUs nutzen

Citrix HDX 3D Pro unterstützt auch virtuelle GPUs wie NVIDIA GRID, mit denen sich die Auslieferung virtueller Anwendungen weiter verbessern lässt. HDX 3D Pro unterstützt NVIDIA GRID auf XenServer bereits seit 2013, zwei Jahre später wurde dann der Support für VMware vSphere integriert.

HDX 3D Pro bietet die Möglichkeit zum Remote-Zugang für viele neue Anwendungsgebiete wie zum Beispiel CAD-Berechnungen (Computer-aided Design), grafische Anwendungen zur industriellen Fertigung, Bildbearbeitung oder auch bildgebende Verfahren in der Medizintechnik.

Mitarbeiter können dann über XenDesktop oder XenApp auf ihre grafikintensiven virtuellen Anwendungen zugreifen und profitieren dabei von der zusätzlichen Sicherheit der zentral im Data Center ausgeführten Applikationen. Damit können Designer und Ingenieure von unterschiedlichen Orten aus zusammenarbeiten, ohne dabei Unternehmensdaten dem Risiko von Verlust oder Diebstahl auszusetzen. Genauso können Mitarbeiter aber auch per Smartphone oder Tablet auf grafikintensive Anwendungen zugreifen, auch wenn die Benutzererfahrung gerade auf mobilen Endgeräten meist noch nicht so gut ist wie auf Laptops oder PCs.

HDX 3D Pro kann recht einfach eingerichtet und genutzt werden. Zunächst muss der Citrix Virtual Desktop Agent (VDA) für HDX 3D Pro auf den virtuellen Maschinen installiert werden, auf denen die grafikintensiven Anwendungen ausgeführt werden sollen. Über die Client-Software Citrix Receiver lässt sich der VDA dann mit der XenDesktop- oder XenApp-Instanz verbinden, die die Anwendung ausliefert. Kompatible Server können zudem zwei NVIDIA GRID K2-Karten oder vier NVIDIA GRID K1-Karten unterstützen, womit Administratoren per GPU-Pass-Through entweder einen oder zwei Nutzer pro GPU mit dedizierter GPU-Leistung versorgen können.

Auf Betriebssystemseite ist Citrix HDX 3D Pro kompatibel mit Windows, Mac, Linux, iOS, Android oder mit allen HTML5-Clients, in ähnlicher Weise kümmert sich HDX 3D Pro auch nicht um die Infrastruktur bei der Server-Virtualisierung und unterstützt neben XenServer und VMware vSphere zum Beispiel auch Bare-Metal-Hypervisoren.

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Artikel wurde zuletzt im März 2016 aktualisiert

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